Medienpräsentation im Mythenlabor des Nibelungenmuseums
Friedrich Hebbel und Richard Wagner wurden beide im Kriegsjahr 1813 geboren – der eine im Norden, im Holsteinischen, und der andere in Leipzigs Mitte. Beide stammten aus ärmlichen Verhältnissen, kränkelten und litten zeitlebens unter Geldsorgen. Und sie waren Konkurrenten: Zeitgleich arbeiteten sie an ihren Mammutwerken, der Großdichtung „Die Nibelungen“ (erschienen 1862) bzw. dem vierteiligen Musikdrama „Der Ring des Nibelungen“ (uraufgeführt 1876 in Bayreuth). In seiner Autobiographie zieht Wagner über Hebbel her, schimpft ihn herablassend einen Dilettanten in Theater-Fragen und Hebbel fragt sich ernsthaft nach dem Besuch eines Wagner-Konzertes, „ob diese Musik mehr die Seele ergreift oder das Rückenmark schüttelt“.
Parallel zu den Nibelungen-Festspielen 2013 und anlässlich Hebbels und Wagners 200. Geburtstages schickt das Nibelungenmuseum beide Nibelungen-Rivalen in den „Ring“.
Eröffnung am MI 22.5. | 19 Uhr | Mythenlabor
Sonderöffnungszeiten während der Festspiele
Vom 5. bis 21. Juli 2013 hat das Museum täglich (auch montags) von 10 bis 19 Uhr für Sie geöffnet. Bei Vorlage des Tickets erhalten Festspielbesucher freien Eintritt.